Starlink – Internet von Elon Musk weltweit

Elon Musk ist ein Visionär, der das, was er für die Zukunft sieht, auch umsetzt. Zip2, X.com und PayPal, SpaceX, Tesla, SolarCity, OpenAI, Neuralink, The Boring Company, Thud und Hyperloop – die Liste der Projekte von Musk ist lang. Ja, selbst zwei Songs hat der US-Unternehmer unter dem Eigenlabel Emo G Records veröffentlicht.

Trotz der sicher spannenden, aber kurzen Musikkarriere richten wir in diesem Beitrag den Fokus auf Starlink. Dabei handelt es sich um ein Projekt seines US-Raumfahrtunternehmens SpaceX, das derzeit dabei ist ein weltumspannendes Satellitennetzwerk aufzubauen, um schnelles Internet in die ganze Welt zu bringen. Dazu platziert Musk Satelliten im All und ist schon jetzt mit über 700 Starlink-Satelliten der größte kommerzielle Satellitenbetreiber weltweit etabliert. Aktuell beläuft sich die Genehmigung auf 11.927 Satelliten, wobei Anträge für bis zu 30.000 Satelliten laufen.

Internet für die Welt und Deutschland: Starlink vernetzt alle

Auch für Deutschland treibt Musk Starlink voran. So konnte man schon vor einigen Monaten Fluggeräte in den Himmel steigen sehen. Weitere Starlink-Satelliten, die ihren Platz im Weltraum einnehmen, folgen. Das Ziel: Internet in jeden Winkel der Erde bringen.

Die Satelliten von Starlink, die je 200 kg auf die Waage bringen, sind technische Wunderwerke und sollen unter anderem Daten mit Lasertechnologie weiterleiten. Dabei sind die unbemannten Flugobjekte in relativ nahen Umlaufbahnen am Schweben, was die Verzögerungszeiten deutlich reduziert und für eine schnelle Reaktionszeit sorgt. Spezielle Blenden verhindern das helle Erscheinungsbild der Satelliten, was gewährleistet, dass astronomische Forschungen nicht beeinträchtigt werden.

Starlink – Musks Satelliten-Internet-Dienst für deutsche Haushalte

Der Satelliten-Internet-Dienst soll auch Deutschland zugänglich gemacht werden. Hierzulande ist Space-X-Manager Hans Königsmann für Starlink im Einsatz, kümmert sich um die Bürokratie und die Gründung am Standort Frankfurt am Main, so zumindest die Meldungen der Presse. Bei der Bundesnetzagentur ist das Unternehmen als Internetanbieter registriert. Zwei Bodenstationen, die die Kommunikation mit den Satelliten gewährleisten, befinden sich in der Bauphase. Im Handelsregister ist Starlink Germany GmbH als Dienstleistungen für Internetverbindungen und dem Vertrieb von Zubehör eingetragen. Die Entwicklungen scheinen sinnvoll und wichtig, vor allem vor dem Hintergrund, dass 20 % der Haushalte in Deutschland noch teils Internetzugängen unter 100 Mbit pro Sekunde haben.

Start von Starlink in den USA

Kürzlich ist Starlink testweise in den USA gestartet und damit auch der Verkauf von Satellitenantennen, die sich als kleine, runde, flache Spezialantenne zeigen. Bei den Phased Array-Antennen wird die Strahlungsenergie durch die Anordnung von Einzelstrahlern in eine Richtwirkung gebündelt. Radaranlagen beim Militär bedienen sich zum Beispiel dieser Technologie. Diese Spezialantennen sind für die Nutzung der Starlink-Dienste nötig. In den USA liegen die Kosten des Satelliten-Internet-Diensts bei 499 Dollar für die Ausstattung plus 99 Dollar für die Nutzung pro Monat.

Bis Ende Februar 2021 sollen alle Satelliten im All endgültig positioniert sein und auch in Deutschland soll eine Testphase nicht mehr lange auf sich warten lassen. Die Entwicklung von Starlink bleibt also spannend. Wir werden diese weiterhin verfolgen und Dich auf dem Laufenden halten.

„Wenn dir etwas wichtig genug ist, dann tust du es, auch wenn die Chancen gegen dich stehen.“ – Elon Musk

Quellen:
https://amp.welt.de/wirtschaft/article219521186/Elon-Musk-Weiteres-Grossprojekt-in-Deutschland-geplant.html
https://www.welt.de/wirtschaft/article213137704/Raumfahrt-Ueber-Deutschland-sichtbar-Elon-Musk-schiesst-57-Satelliten-ins-All.html?wtrid=amp.article.free