Up, up and away to Dublin

Auf dem Flug zum Dublin Web Summit 2014

Der Tag des Abflugs von Stuttgart über Kopenhagen nach Dublin zum Web Summit 2014 begann sehr sehr früh: Um 4 Uhr morgens klingeln die Wecker. Entsprechend schlaftrunken treffen wir uns und lassen uns zum Flughafen fahren. Dort angekommen, verfliegt die Müdigkeit von ganz alleine und macht Platz für das Feeling von großem, weitem Weltenbummler-Abenteuer. Spätestens am ersten Gate wird uns klar, dass wir nun wirklich eine Woche lang die High-Tech-Seite der Business-Welt erleben und von den neuesten Trends und Entwicklungen berichten werden.

Im Flugzeug selbst liegt unser High-Tech-Feeling nicht nur in der Luft, sondern wird ganz konkret von weltreisenden Business-People und Computer-Nerds untermauert: Hoch über den Wolken und überall um uns herum werden Laptops und Smartphones gezückt, Tastatur-Geklapper und vermischt sich mit skandinavisch klingenden Gesprächsfetzen und einer ungewöhnlich hohen Dichte an Designerbrillen im Stil von Aristoteles Onassis – nur kein Chromebook weit und breit in Sicht 🙂

Unser Zwischenstopp in Kopenhagen ist geprägt von noch mehr Menschen in Business-Kleidung und einer Menge Duty-Free-Shops. Wir saugen die Eindrücke des Aufenthalts auf – genau wie ein paar leckere Frucht-Smoothies zur Stärkung, bevor es gegen halb 11 Uhr mit Verspätung weiter nach Dublin geht. Wieder in der Luft, stellt sich uns plötzlich die Frage, wie wir vom Flughafen Dublin eigentlich in die Stadt bzw. in unser Hotel kommen. Wir denken an „Uber“ oder ein „aircoach“ – beides hätten wir wohl lieber VORHER über diesen kurzlebigen Trend „Internet“ buchen sollen…hoffentlich gibt es vor Ort noch Transport-Alternativen für uns.

In Dublin landen wir auf dem Boden der Tatsachen: „Uber“ gibt es gar nicht (weder UberX noch UberBlack). Aber den „aircoach“ können wir auch direkt vor Ort bezahlen und können – trotz Web Gipfeltreffen mit ca. 20.000 Teilnehmern und Besuchern – Sitzplätze ergattern. Auf der Fahrt machen wir uns Gedanken: Werden das Hotel, das Essen, die Leute, das Web Summit Programm und das W-LAN gut sein? In Anbetracht der Tatsache, dass einer von uns keine Zigaretten dabei hat und der andere keinen Kaffee trinken darf, gewinnen die noch ausstehenden Antworten auf diese elementaren Fragen eine überproportional wichtige Bedeutung.

Deshalb sind wir gespannt auf den morgigen Tag, unseren ersten Tag auf dem Dublin Web Summit 2014. Wir werden wohl morgen nach den „Opening Remarks“ nicht auf der „Center Stage“ bleiben, sondern direkt zum „Marketing Summit“ gehen. Die dortige „Center Stage“ mit Fachvorträgen zu diversen Social Media Themen verspricht sehr interessant zu werden. Wir hoffen, dass sich nicht allzu viele für uns interessante Workshops und Vorträge überschneiden. Wir werden auf jeden Fall über alles, was wir sehen und hören berichten!

Hier können Sie sehen, was der Dublin Web Summit 2014 alles zu bieten hat: gameday.websummit.net

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Marcel Müller